Herrenchiemsee

 

Die größte der drei Chiemseeinseln überrascht mit ihren herrlichen Wanderwegen. Sie führen  durch weite Wiesen und lichte Laubwälder, vorbei an Viehweiden und Pferdekoppeln. Auch hin zum Schloss, das mit seinem versaillischem Prunk für kurze Zeit das Jetzt vergessen lässt. Wie im Märchen thront es über seinen großartigen Gartenanlagen. Das Wasser der Springbrunnen funkelt in der Sonne und die vielen Statuen wollen von früher erzählen, erzählen von einem geheimnisvollen König Ludwig II, der diese Geschichten schrieb. Als weiteres bedeutendes Zeugnis der bairischen Geschichte finden wir das ehemalige Chorherrenstift, dessen Wurzeln bis in das 7. Jahrhundert zurück reichen. Auch die Schlosswirtschaft gehört zu diesem wertvollen barocken Ensemble. Und da können wir uns nun im noblen ´chiemseherischen´ Ambiente kulinarisch verwöhnen lassen…

 


Seit 1998 befindet sich im Konventstock und im Fürstenstock des Augustiner-Chorherrenstifts ein modern gestaltetes Museum. Der Rundgang erschließt in vier Museumsbereichen 1200 Jahre Bayerische Geschichte:

Museum „Vom Kloster zum Königsschloss“ mit dem barocken Bibliothekssaal von Johann Baptist Zimmermann
Prunkräume im Fürstenstock (Kaisersaal, Gartenzimmer)
Privaträume König Ludwigs II.
Museum „Der Weg zum Grundgesetz – Verfassungskonvent Herrenchiemsee 1948“

Das Museum beherbergt außerdem die Galerie Maler am Chiemsee mit einer Auswahl von über fünfzig Meisterwerken der am Chiemsee tätigen Maler wie Karl Raupp, Joseph Wopfner, Leo Putz und Wilhelm Trübner.